Montréal! Maaaaaan!

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Guest

Liebe Leute lasst euch sagen
in Montréal hat mein Herz wie wild geschlagen!
Denke ich an die Zeit zurück,
spielt es wieder so verrückt!
Ich vermiss die Leute, ja das Leben,
denn Montréal kann euch so viel geben
Ich bin dankbar für Freunde:
Montréal = Freude!

"En otras palabras, cuando las personas se arriesgan a salir de la zona de comodidad, existe un estado de mayor conciencia, libertad y felicidad. Es desde esa perspectiva donde se gesta la grandeza del hombre."

- Margot Guiovana Fuentes

Eigentlich bin ich ja nach Montréal geflogen, weil ich mein Englisch und Französisch verbessern wollte. Das habe ich auf dieser Sprachreise auch getan, Montréal sei Dank! Aber glaubt es oder glaubt es nicht, ich habe auch seit langem nicht mehr so viel Spanisch gesprochen oder neue Portugiesische und Schweizerdütsche Wörter gelernt! Ich habe also meine Heimatstadt für einen Monat verlassen, um mich unbekannten Abenteuern, Sprachen und Menschen zu stellen!

Natürlich versteht man nicht jedes Wort. Gerade das Québécois kann eine Herausforderung sein, wenn es im Kreise der Gastfamilie sehr schnell gesprochen wird! Aber schaut man sich um, sieht man, dass jeder Fehler macht und Sprache manchmal auch sehr relativ sein kann!

In der EC Sprachschule wird aber auch gut auf einen aufgepasst. Der Unterricht ist sehr angenehm, sowie Lehrer und Mitlernende! Auch nach den Stunden wird es wirklich nicht langweilig. Auf geplanten Stadtführungen durch Vieux Montréal beispielsweise, lernt man die Stadt von einer anderen Seite kennen. Alt und Neu stehen sich gegenüber und lassen staunen!

Wanna take a seat?! Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich lachte, als Rafael aus der Schweiz diese Szene kommentierte! Im Monat März kann es in Montréal allerdings wirklich noch sehr, sehr kalt sein! Zieht euch warm an, sonst geht es euch so wie meinem kolumbianischen Freund Carlos, der von seiner Gastmutter eingebläut bekam, dass man IM Winter IN Montréal nun wirklich nicht mit Sneakers durch die Straßen ziehen darf! Zieht euch wirklich warm an! -25°C kann es auch im März noch geben!

Wenn ihr die Chance habt, seht euch auf einem Wochenendausflug auch unbedingt die Niagarafälle an! Trotz Kommerzialisierung ringsherum, sind die Wassermassen nur zu bestaunen und man sollte sich wirklich einige Minuten nehmen, um gebannt draufzublicken und sich in dieser großen Welt auch mal ehrfürchtig sehr klein zu fühlen!

Hier zeige ich euch ein Foto vom foodcourt, welchen ihr im selben Gebäude vorfinden könnt, wie die Sprachschule. Das Prinzip fanden wir alle wunderbar! Eine große Auswahl an verschiedenen Küchen aus aller Welt steht bereit, jeder kann wählen, wonach ihm gerade zu Mute ist und man trifft sich in der Mitte wieder, um in allen möglichen Sprachen über das Essen, den Unterricht und die Welt zu parlieren! Das Foto habe ich sogar vom Flur der Sprachschule aus geschossen. Ihr seht: das Essen war nie weit!

Auch in der Schule selber gab es oft in den Pausen am Dienstag Aktivitäten rund ums Essen! Hier verwandelte sich die student lounge zum Beispiel für eine halbe Stunde in eine cabane à sucre und wir durften verschiedene Ahornsirupspezialitäten verkosten! Und ich sage euch, Ahornsirup ist wirklich etwas für die, die es süß lieben!

Übrigens war mein liebstes Fortbewegungsmittel in Montréal tatsächlich die Metro! Zwar musste ich auch jeden Tag mit dem Bus fahren, um zuallererst einmal zur Metrostation zu gelangen, aber die Busse haben es wirklich in sich! Es gibt keine Anzeigen, keine Ansagen, sodass man als Neuankömmling nicht weiß, wann man sich getrauen sollte auszusteigen. Darum fuhr ich bei meiner Ankunft auch erst einmal auf Anraten eines freundlichen, von mir befragten Herren am Hause meiner Gasteltern vorbei. Doch fragt man die Busfahrer um Rat, so sind diese immer sehr freundlich und helfen einem gerne! Mit der Metro war das alles einfacher und selten kam es zu Verspätungen!

So sieht Le Faubourg aus, das Gebäude in welchem ihr EC Montréal vorfinden könnt! Wie ihr auch sehen könnt, ist ein Starbucks nicht weit und ich kenne nicht wenige Leute, die in den Pausen schnell einmal dorthin geflitzt sind... Auch sonst liegt Le Faubourg an einer der geschäftigsten Straßen Montréals, Rue St. Catherine. Man ist immer mittendrin und hat es nicht weit zu vielen interessanten Orten: Sportsbar, Karaokebar, unzähligen Restaurants, Bowlinganlage, Kino ... und viele Universitäten gibt es ja auch! 4 Stück an der Zahl und somit auch viele junge Leute in den Straßen!

Ich hatte eine ganz wunderbare Zeit in Montréal! Darum war ich traurig, als ich an meinem letzten Schultag dieses Foto zur Erinnerung schoss. Wie sehr werde ich den Anblick dieser Häuser vom Foyer der Schule aus vermissen. Aber viel mehr: wie sehr vermisse ich die tollen Leute und guten Freunde, die ich kennen lernen durfte! Im Sommer bin ich übrigens nach Brasilien und Kolumbien eingeladen! Liebe Leute, ich sage euch, wenn ihr könnt, bereist Montréal! Wenn ihr könnt, zögert nicht lange! Ich bin wirklich dankbar für diese Erfahrung!!!!

Ich als Berlinerin fühlte mich in Montréal wirklich zu Hause! Seht, sogar unsere Bundeskanzlerin flaniert hier durch die Weltgeschichte! ;)

Seid dankbar, wenn ihr verreisen dürft!