London calling...

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Ein Erlebnisbericht über eine zweiwöchige Sprachreise an der „London School of English" im noblen Londoner Viertel Kensington.

Gelandet. London Gatwick, 10 Uhr Ortszeit.

Nach den zwei Stunden, die das Flugzeug von München aus gebraucht hat, weiß ich immer noch nicht richtig, was mich bei meiner zweiwöchigen Sprachreise alles erwarten wird. Neugierig bin ich besonders auf meine Unterkunft. Ich habe mich für einen „Homestay” entschieden. Da die Schule in Kensington sehr renommiert ist und ich bisher lediglich Gutes gelesen habe, habe ich diesbezüglich keinerlei Bedenken, nur eine Menge Vorfreude im Bauch.

Zwei Wochen Intensiv-Sprachkurs „Communicating Effectively in English“ im Herzen Londons liegen vor mir: Es kann losgehen! :o)

Ankunft bei meinem  „Homestay”.

Die Tür eines wunderschönen kleinen viktorianischen Hauses – nur fünf Gehminuten von der Schule entfernt! – wird geöffnet und ich weiß sofort, das passt. Wyn, eine liebevolle ältere Dame, empfängt mich, und wir beide tragen fast den gleichen Mantel… wenn das mal nicht perfekte Vorzeichen sind! Und es wird noch besser: Mein Zimmer ist sehr liebevoll eingerichtet. Ich habe ein neu rennoviertes eigenes Bad. Besser könnte es nichtg sein, zumal ich sofort von Wyn (neben kleineren Korrekturen meines Englisch ;o) ) sehr hilfreiche Tipps erhalte.

Fazit: Ein „Homestay” war die richtige Entscheidung für mich.

1 Tag an der „London School of English“.

Ich habe viel erwartet, ABER meine Erwartungen werden sogar übertroffen! Schon das Gebäude könnte ich ewig anschauen... und erst der Ausblick von der Terrasse. Zugegebenermaßen bleibt wohl nicht viel Zeit, diesen zu genießen, denn das Programm, dass vor mir liegt, wird „taff“. Aber ich wollte es ja nicht anders. Das Willkommen läuft sehr herzlich und professionell ab. Alle sind hilfreich und freundlich. Mein Kurs besteht aus nur vier weiteren Teilnehmern, womit auch ein reger Austausch möglich ist. Die Lehrer sind sehr gut und ihre Unterrichtsmethoden abwechslungsreich sowie kurzweilig.

... die kommenden Tage sollen zeigen, dass mich mein erster Eindruck nicht getäuscht hat. Sogar das Sprechen fällt bald immer leichter, da jeder mit jedem ausschließlich in Englisch redet.

Erkundungstour London...

Täglich 16 Uhr endet der Unterricht. Meist bietet die Schule ein Programm an. Das reicht von Pubbesuchen, über Fußballspielen und Museumsbesichtigungen bis hin zu Ganztagestouren am Wochenende. Ich entscheide mich spontan für einen Ausflug in die Tate Modern. Doch am ersten Tage ziehe ich alleine los mit den vielen Tipps von Wyn, meiner Hausmutter, im Gepäck.

Und hier die Insider-Tipps für alle:

  • Ein Besuch des Borough Marktes (http://www.boroughmarket.org.uk/) nahe London Bridge am Samstag (tolles Essen aus der ganzen Welt gemischt mit vielen regionalen Produkten und Zubereitungsweisen, ein echtes Erlebnis!)
  • Ein Spaziergang entlang der Themse (am besten mit vollem Bauch direkt die Kilos wieder abspazieren und bis London Eye wandern – die Belohung ist ein traumhafter Ausblick auf die Stadt)
  • Shooping in Oxford Street and Kensington High Street (da gibt es alle bekannten Stores und unbedingt zu „Wholes Food Market“ gehen... perfekt für alle „Foodies“ und sehr beliebt bei den „Green-Eatern“)
  • Individuellere Shooping Möglichkeiten findet man auf den zahlreichen Märkten in Camden (http://www.camden-market.org/), im East End (www.oldspitalfieldsmarket.com) oder Brixton (http://brixtonmarket.net/) immer an den Wochenenden
  • Wer müde ist vom Shooping kann im Hyde Park, Regents Park oder Holland Garden die Ruhe genießen

22 Uhr. Der erste Abend im „Homestay“.



Nach meiner Erkundungstour durch Notting Hill und Kensington (habe auch das Haus der Beckham`s gefunden), empfängt mich meine Gastmutter Wyn sehr liebevoll. Eine Kanne Tee steht schon bereit. Zum Glück kein schwarzer... das ist nicht so mein Ding. Während wir beide an unseren Tassen nippen, tauschen wir uns über die Ereignisse des ersten Tages aus. Es ist wirklich hilfreich, auch am Abend Englisch zu sprechen.

Glücklich aber auch totmüde lande ich am ersten Tag in meinem Bett.

Mein Resümee: So kann es weitergehen!

Alles Wichtige auf einen Blick:

  • Adapter nicht vergessen
  • Bargeld am besten direkt vor Ort abheben (Deutsche Bank und Barcleys kooperieren, da fallen die wenigsten Gebühren an)
  • Preisniveau: Die Preise sind sehr, sehr hoch! Achtung! Leider war ich auch noch während einer kursschwachen Zeit vor Ort, da fiel das Umrechnen schon manchmal schwer :o(
  • Taxis, Museumstickets, sonstige Eintrittskarten, Flughafentransfer und vieles mehr organisiert alles die Schule
  • WLAN: gibt es KOSTENFREI! echt überall – in allen Pubs, Coffee Shops, Restaurants sowie in der Schule
  • Internetarbeitsplätze + PC: entsprechende Räume sind in der Schule verfügbar
  • Zeitverschiebung: - 1 Stunde
  • Oyster Card: Unbedingt eine Oyster Card für die öffentlichen Verkehrsmittel kaufen (https://account.tfl.gov.uk/oyster?App=8ead5cf4-4624-4389-b90c-b1fd1937bf1f&returnURL=https://oyster.tfl.gov.uk/oyster/security_check). Funktioniert ganz einfach und ist am Automaten erhältlich. Geld aufladen und bei jeder Fahrt an der Schranke scannen. ACHTUNG: 5 Pfund Pfand.

So, das war`s von mir... und sonst hilft ja auch jederzeit GLS-Sprachreisen

(http://www.gls-sprachenzentrum.de/809_sprachkurs_london.html)