The Big Apple

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Im Januar machte ich einen kleinen Traum wahr und lebte für 2 Wochen in der tollsten Stadt der Welt! New York City!! Mit GLS habe ich eine Sprachreise in den Big Apple gemacht und kann es wirklich jedem empfehlen, der sein Englisch in einer der aufregendsten und pulsierendsten Metropolen der Welt auffrischen möchte!!

New York City!!!

„There is something in the New York Air that makes sleep useless“ (Simone de Beauvoir) 

Vermutlich ist es diese unbändige Lebenslust und das ständige „Unterwegssein“, das die New Yorker im wahrsten Sinne des Wortes nicht zur Ruhe kommen lässt. Everyone is in a „hurry“ und die Stadt scheint nie still zu stehen. New York ist ein Gefühl, das dich entweder verzaubert oder gegen das du eine tiefe Abneigung empfindest. In meinem Fall hat es mich vor 5 Jahren verzaubert und so beschloss ich zurückzukehren, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und einen 2-wöchigen Business Sprachkurs in einer der pulsierendsten und für mich schönsten Städte der Welt zu machen, New York City!

In Midtown angekommen führt mich mein Weg zunächst durch die Grand Central Station, einer der beeindruckendsten Bahnhöfe, die ich jemals gesehen habe. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus und verlaufe mich prompt in den Gängen und Hallen der Grand Central Station :) Dank freundlicher Polizisten, die es hier an jeder Ecke gibt, finde ich jedoch schnell meinen Weg zur Unterkunft für die nächsten 2 Wochen, die Midtown East Apartments mitten in Manhattan, 5 Minuten von der Grand Central Station und dem Chrysler Building entfernt und direkt um die Ecke der Rennert Business School, meiner Sprachschule für die nächsten 2 Wochen. 

Völlig erschöpft von der Reise und dem gefühlten 3-stündigen Anstehen an der Grenzkontrolle schlafe ich sofort ein und bemerke erst nach dem Aufstehen wie toll und großzügig mein Apartment ist - und das mitten in Manhattan. Da keine weiteren Mitbewohner mehr ins Apartment einziehen, habe ich dieses für die nächsten 2 Wochen ganz für mich alleine :)

Alle Geschäfte sind in unmittelbarer Nähe und ich bekomme von der netten Verkäuferin im Deli um die Ecke auch gleich noch die besten Tipps um abends auszugehen :) Schnell ein paar Sachen eingekauft, erkunde ich danach die Gegend und stelle fest, dass ich ganz in der Nähe zum UN-Hauptquartier und zum East River wohne. Nachmittags geht es nach SoHo, meinem Lieblingsstadtteil in New York. Ich treffe mich mit einer Freundin zur Oyster-Happy Hour :) wirklich schmackhaft und für nur 1 $ sind diese kleinen Leckereien in New York wirklich sehr zu empfehlen und neben der 1$ Pizza um die Ecke und der 2$ - Packung Chips in Familiengröße so ziemlich das günstigste, was man in New York bekommt. New York ist eine unglaublich tolle, jedoch leider auch unglaublich teure Stadt, sowohl was die Mieten, als auch den täglichen Einkauf angeht. 

Ich freue mich auf meinen ersten Tag in der Sprachschule und darauf, meine Mitschüler kennenzulernen. Nach einer kurzen Einführung und einem einstündigen Test werde ich in einen Upper Intermediate Kurs eingestuft. Gemeinsam mit meinen Mitstudenten aus Südkorea, Italien, Argentinien, Japan und Brasilien starten wir in die erste Woche. Jose, unser Teacher macht es uns von Anfang an leicht zu kommunizieren und durch die multikulturelle und kleine Gruppe, machen wir nicht nur sehr schnell sprachliche Fortschritte, sondern bekommen auch interessante Einblicke in andere Kulturen, was eine unglaubliche Bereicherung ist und neben dem reinen Englischkurs, den eigenen Horizont erweitert.

New York ist eine Stadt, die man problemlos zu Fuß erkunden kann. Ich laufe die Straßen hoch und runter und erkunde zunächst Midtown Manhattan, den fabelhaften Bryant-Park, Times-Square und die Public Library.

Gemeinsam mit einem Mitstudenten mache ich mich am nächsten Tag auf, die Prachtstraße New Yorks, die 5th Avenue zur erkunden. Wir besichtigen die St. Patricks Cathredal, schlendern vorbei an den Designer-Läden und bummeln weiter entlang der 5th Avenue Richtung Upper East Side, am Central Park entlang zum Metropolitan Museum of Art. Ein fabelhaftes Gebäude und eine noch fabelhaftere Ausstellung erwarten uns im Inneren, für die man locker 2 Tage einplanen kann. Am besten man besucht das Museum mehrmals um nicht von der Fülle der Exponate erschlagen zu werden. Eine besonders beeindruckende Sonderausstellung ist im Keller des Gebäudes zu sehen - Jaqueline de Ribes - französische Stilikone und selbst Modemacherin gibt Einblicke in Ihre Garderobe.

Ich mache mich langsam wieder auf den Rückweg vorbei am Central Park und mit dem beeindruckenden Panorama von Midtown Manhattan vor mir. Spontan beschließe ich noch einen Abstecher im Rockefeller Center zu machen und besichtige die Eislaufbahn und die noch immer weihnachtlich geschmückte Anlage. Ich freue mich, dass ich die einzige in der Schlange vor der Kasse zum Oberservation Center „Top of the Rock“ bin und oben angekommen weiß ich auch warum.. es ist bitterkalt in New York und noch kälter ganz oben im 70. Stock des Rockefeller Center´s. Doch der Ausblick lohnt es in der Kälte auszuharren und so genieße ich das Lichtermehr vor meinen Augen und den grandiosen Blick auf Empire State Building.

 Am Freitag steht dann die Abschlusspräsentation der ersten Woche Sprachkurs an. Wir haben die Aufgabe bekommen einen ProduktLaunch oder Re-Launch auszuarbeiten und vor der Klasse zu präsentieren. Eine gute Übung um unsere Sprach- und Präsentationsskills zu trainieren. Jose gibt wertvolle Tipps und die lockere Atmosphäre in der Gruppe macht es einem leicht, diese Aufgabe zu erledigen und so starten wir nach erfolgreicher Arbeit alle ins Wochenende.

Ich bekomme Besuch aus Deutschland und gemeinsam mit einem ehemaligen Studienkollegen und dessen Freund wollen wir gemütlich Abendessen und dann ins New Yorker Nachtleben starten, doch der Blizzard, einer der größten Schneestürme seit Langem macht uns einen Strich durch die Rechnung. Fast alle Restaurants und Clubs sind geschlossen. Nach langer Suche finden wir noch ein Restaurant welches geöffnet hat und kämpfen uns durch den mittlerweile nachlassenden Sturm auf der 5th Avenue zum Restaurant. Da so gut wie keine Bahnen mehr fahren und auch Autos und Taxis nicht mehr fahren dürfen, sind wir Samstagabend so gut wie alleine auf der 5th Avenue :) 

In der zweiten Woche starte ich meinen Professional English Kurs. Die Räumlichkeiten sind sehr großzügig und die Lage der Sprachschule einfach unschlagbar. Im 19. Stock mit Kaffeemaschine, Tee und Wasser ausgestattet, haben wir die besten Voraussetzungen um unsere Englischkenntnisse zu verbessern. Wir sind nur zu dritt und auch dieses Mal wieder multikulturell. Gemeinsam mit einer japanischen und russischen Mitstudenten starten wir in den Professional Englisch Kurs Durch die kleine Gruppe lernen wir sehr viel und unsere Lehrerin kann sehr gut auf die individuellen Bedürfnisse eingehen. Ich persönlich lerne viele neue Ausdrücke und Vokabeln und habe die Möglichkeit meine Aussprache zu verbessern.

In der zweiten Woche besichtige ich Brooklyn und das D.U.M.B.O. Viertel. Nach einem gemütlichen Spaziergang von Manhattan über die Brooklyn Bridge, schaue ich mir zuerst Brooklyn Heights an und mache mich dann auf ins D.U.M.B.O Viertel, in dem sehr viele neue kleine Cafes und Läden entstehen. Es ist wesentlich ruhiger und beschaulicher, als im wuseligen Manhattan und so genieße ich meinen Nachmittag, bevor ich mich gegen Abend wieder auf den Rückweg mache. Ich habe Glück und genau die richtige Zeit für meinen Rückweg erwischt und so wandere ich den immer mehr werdenden Lichtern der Skyline von Manhattan entgegen. Ganz gemütlich gönne ich mir noch einen Caramel Macchiato bei Starbucks und gehe zurück in mein Apartment. 

Am nächsten Tag steht die WallStreet und die Besichtigung von Ground Zero auf dem Programm. Gemeinsam mit einem Mitstudenten machen wir uns zunächst auf den Weg zu Ground Zero, nach über 10 Jahren immer noch ein unbegreiflicher Akt des Terrors und ein Ort der mich emotional überwältigt. Es herrscht eine besondere Atmosphäre und man merkt, dass dieser Akt des Terrors hier noch immer nicht vergessen ist, doch auf der anderen Seite spürt man auch den unbändigen Willen weiterzumachen. Mit dem Bau des neuen One World Tower und weiterer Gebäude auf dem Gelände spürt man, die New Yorker wollen weitermachen. Sie stellen sich dem Terror entgegen und lassen sich davon nicht ihren Lebenswillen und ihr Bestreben Fortschritt nehmen.  

Ich kann diese Erfahrung wirklich jedem empfehlen, der einen 2-wöchigen Ferienkurs oder Professional Kurs machen möchte. Die kleinen Gruppen und die zentrale Lage sprechen für die Sprachschule und die Lehrer sind sehr kompetent und bringen einen sehr schnell weiter. Durch den Halbtages-Unterricht hat man am Nachmittag, am Abend und an den Wochenenden ausreichend Möglichkeiten alle Vorzüge von New York zu nutzen, sodass ich unglaublich viele neue Eindrücke sammeln und tolle Mitstudenten kennenlernen konnte.

New York City!! Einfach Fabulous :)