Ein Traum wurde war..
Mein Traum war es, einmal nach Irland zu reisen. Diesen habe ich mir mit einer Sprachreise erfüllt. Im Laufe dieses Berichts, erzähle ich euch, warum die Reise am Ende traumhaft war...
1. Wo habe ich gelebt?
Ich wollte wirklich aktiv Englisch sprechen und jede Möglichkeit mitnehmen, daher habe ich mich für eine Gastfamilie entschieden - leider gab es bei der Übermittlung der Kontaktdaten ein paar Probleme, diese konnten wir jedoch noch vor meine Abreise klären, dank der GLS Mitarbeiter. Vor-Ort mussten wir noch die Schwierigkeit überwinden, dass es Straßen gibt, die auf anderen Straßen liegen, dass heißt, es sind keine Querstraßen, sondern wirklich ein Teil der Hauptstraße, der einfach anders heißt. Ein Glück war meine Gastmama schon wach und hat mich gefunden - denn ich hatte mich vorher nicht so aktiv damit auseinandergesetzt. Das würde ich jedem anderen empfehlen. Wenn ihr jedoch abends weg gehen wollt, würde ich euch die Studenten Unterkunft von ISI in der City empfehlen - mein letzter Bus fuhr um 23 Uhr, sodass man als eine der ersten Personen gehen muss... Jedoch muss man auch sagen, dass meine Gastfamilie an dem wunderschönen Phoenix Park gelebt hat, mehr dazu später bei den Ausflügen der Schule.
2. Der Sprachunterricht
Am 1. Tag in der Sprachschule wurden wir getestet - mündlich, ggf. aber auch schriftlich, wer den Online Test vorher nicht gemacht hat - um ehrlich zu sein, haben wir an diesem Tag nicht wirklich was gemacht, außer rumgesessen und miteinander gequatscht - daher würde ich eine einwöchige Reise nicht empfehlen, man würde einen Tag verlieren.
Nach dem wir den Gruppen zu geordnet wurden, haben wir noch eine Stunde Englisch gehabt - in meinem Fall Leseverstehen - Thema: Politik. Mit diesen Themen habe ich mich nie auseinander gesetzt, auch nicht in Deutsch, daher fiel es mir am Anfang nicht leicht, jedoch wurde es von Tag zu Tag besser. Man behandelt ein Thema eine ganze Woche, dazu kommt dann eine Grammatik-Übung (IF Clauses oder Präpositionen etc.)
Unser Lehrer war freundlich, jung und kreativ. Got to know: benutzt nicht das Handy während des Unterrichts!
3. Das ISI-Freizeitprogramm
Das Freizeitprogramm war wirklich toll, alles was im Reiseführer empfohlen wird, macht die Schule. Man muss natürlich auch sagen, dass es mit der ISI-Schule unter Umständen wirklich günstiger ist. Neben dem Guiness Storehaus, Cliffs of Moher und anderen Ausflügen, sind wir auch zum Phonix-Park gegangen --> hier konnte man Hirsche streicheln und natürlich sich die Sehenswürdigkeiten anschauen. Aber ich finde Bilder sagen mehr als 1000 Worte...
Diese Ausflüge haben mir wirklich unendlich schöne Erinnerungen verschafft.
4. Irland ist nicht immer günstig...
Dublin ist nicht wirklich günstig, Essen und Bahntickets kosten sehr viel. Viele "Mitschüler" haben das erst vor Ort festgestellt. Ein Busticket für zwei Wochen kostet 75,- und für einen Monat 130,-
Essen ist auch nicht günstiger.. Aber an jeder Ecke gibt es ein Penneys (Primark), man sollte also nicht denken, dass man günstiger als in England oder in den USA leben könnte.
5. Allgemeines
Dublin und auch Irland ist einfach wunderschön, allerdings auch eine spät Aufstehende "Nation" - ich bin privat noch mit einem PKW rumgereist, und vor 11 war selten was los!
Allerdings sind die Leute so mega Gastfreundlich und hilfsbereit. Ich habe mich als junge Frau alles in allem sehr wohl gefühlt!
6. Geheim Tipp:
nicht weit von Dublin - Malahide inkl. einem wunderschönen Strand zum Baden (15 Minuten entfernt)
Beste Reisezeit: Juli
ich hatte echt tolles Wetter!
Bei Fragen, könnt ihr euch einfach bei mir melden :)
LG aus Berlin
Michelle