Ich möchte euch gerne ein wenig über meine Zeit in San Diego berichten und euch somit an meinen Erlebnissen teilhaben lassen. Hoffentlich bekommt ihr so einen kleinen Eindruck von dieser großartigen Stadt!
Hallo liebe Leser und Leserinnen,
ich bin Lena und möchte euch im folgenden Bericht ein wenig von meiner Sprachreise nach San Diego berichten. Ich fuhr Ende letzten Jahres für drei Wochen nach San Diego um an der der GLS Partnerschule mein Englisch zu verbessern.
Als ich in San Diego ankam, wurde ich von einem Freund, welcher in San Diego lebt, abgeholt und zu meiner Unterkunft gebracht. Ich hatte mich für das Hotel „Jay Street Inn“ entschieden, welches in unmittelbarer Nähe zu der Schule lag. Gebucht hatte ich hier ein Einzelzimmer, das über ein eigenes Bad, einen Kühlschrank und eine Mikrowelle verfügte. Das Personal des Hotels war sehr hilfsbereit und stand für Fragen immer zur Verfügung. Aufgrund des tollen Wetters und der zahlreichen Aktivitäten, die man unternehmen konnte, hielt ich mich tagsüber jedoch so gut wie nie im Hotel auf, sondern genoss das tolle Wetter und unternahm etwas mit meinen Freunden.
Auch die Lehrer und Betreuer der Sprachschule waren sehr nett und bemüht, damit sich jeder wohlfühlte. Die kleinen Klassen und die großartige Aussicht sorgten unter anderem für eine tolle Atomsphäre. Außerdem konnte man sich durch die am ersten Tag stattfindende kleine Stadtführung direkt ein wenig orientieren.
An der Rezeption der Sprachschule in San Diego wurden wir immer bestens über alle anstehenden Aktivitäten informiert. Dadurch wurde ich beispielsweise auf ein brasilianisches Straßenfest aufmerksam, welches ich mit anderen Schülern der Sprachschule besuchte. Ein klasse Erlebnis!
Aber auch darüber hinaus waren die Möglichkeiten für Unternehmungen in San Diego unendlich. Natürlich zählten die diversen Strände zu den Highlights. Sie waren mit dem Bus leicht zu erreichen, sodass ich vor allem am Wochenende oft dort meine Zeit verbrachte. Da alle Strände sehr unterschiedlich sind, wurden meine Strand-Sessions nie langweilig.
Ob man nun den Surfern bei ihren (mehr oder weniger) erfolgreichen Trainingseinheiten zuschauen wollte…
… Robben und Pelikane beobachten wollte…
… oder ein wenig Ruhe neben traumhaften Strandhotels finden wollte…
… für jeden Geschmack war etwas dabei.
Den Strand konnte ich zudem am „Labor Day“ von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Bei dem Labor Day handelt es sich um einen der größten Feiertage in den USA, den die Bürger sehr stark zelebrieren. Ohne wirklich von diesem Feiertag zu wissen, ging ich an den Strand (an diesem Tag wählte ich den „Pacific beach“) und wurde von einem riesigen Fest erwartet: Überall schallte laute Musik über den Strand, alle Menschen tanzten und es lag eine derart positive Stimmung in der Luft, wie ich sie selten erlebt habe.
Der beeindruckende Sonnenuntergang am Abend machte diesen Tag zu einem einmaligen Erlebnis!
Neben dem Strand gehörte „Seaport Village“ zu meinen persönlichen Lieblingsplätzen, eine Strandpromenade mit Häfen und diversen Restaurants, das von meiner Schule zu Fuß nur ein paar Minuten entfernt war. Hier verbrachte ich gerne mit Freunden, die ich in der Schule kennenlernte, die Zeit vor oder nach der Schule.
Zudem sorgten verschiedene Aktivitäten, welche die Schule anbot, dafür, dass kein „typisch amerikanisches“ Muss ausgelassen wurde. So wurden beispielsweise immer die neuesten Termine der Baseballspiele im Stadion von San Diego angekündigt.
Auch den kulinarischen Erlebnissen wurden in San Diego keine Grenzen gesetzt. Es bürgerte sich ein, dass ich jeden Morgen mit einer Freundin aus der Schule in einem nahgelegenen Cafè frühstückte, wo wir keinen amerikanischen Klassiker ausließen.
Besonders beeindruckte mich an meinem letzten Schultag die Zeremonie, welche auf der Dachterrasse der Schule stattfand. Hier bekam jeder Schüler ein Zeugnis überreicht und es wurden ein paar individuelle Worte gesagt. Hier wurde deutlich, was für starke Bindungen teilweise zwischen den Schülern und Lehrern entstanden waren, sodass die Verleihungen häufig mit ein paar Tränen endeten.
Für mich stellte die Verleihung einen gelungenen Abschluss meines Aufenthaltes in San Diego dar!