Im September war ich für zwei Wochen in Montpellier, im Süden Frankreichs, und habe dort die Sprachschule besucht. Ich wollte schon immer einmal für eine kurze Zeit in Frankreich leben und obwohl es nur zwei Wochen waren, habe ich mich nach kürzester Zeit heimisch gefühlt und das die französische Lebensart in vollen Zügen genossen.
Die ILA Adenet Sprachschule lag mitten in dem Centre Historique, dem Herzen Montpelliers. Die Unterrichtsräume waren auf drei Gebäuden aufgeteilt, die nur fünf Minuten Gehweg voneinander entfernt lagen. Alle drei Gebäude waren unmittelbar nahe des Place de la Comédie, den man hier auf den Fotos sieht.
Das war perfekt, denn man konnte mit jeglicher Tram die Schule einfach erreichen. Durch die zentrale Lage, sind wir auch oft nach dem Unterricht direkt in der Stadt geblieben und haben dort zu Mittag gegessen und sind durch die wunderschönen Straßen gelaufen.
Die Kursräume waren in älteren Gebäuden, welche aber sehr Charme hatten, zum Beispiel war der Eingangsbereich des Hauptgebäudes ein toller Blickfang, wie man auf dem Bild sieht. Die Schulgebäude und die Umgebung haben einen träumen lassen, von dem früheren Frankreich, und man konnte sich sehr gut vorstellen wie die Stadt vor 200 Jahren ausgesehen hat, denn es war alles so gut erhalten geblieben.
Man hat sich sofort wohl gefühlt in der Schule, denn alle waren nett und offen, von den Lehrern über die Sekretärinnen zu den Mitschülern. Der größte Teil der Schüler war zwischen 18-25 Jahren alt, und man hat Menschen aus aller Welt getroffen. Das war eine sehr schöne Erfahrung, denn wie oft hat man denn die Möglichkeit auf so viele verschiedene Kulturen gleichzeitig zu treffen? Meine Lehrerin war, wie die anderen Lehrer der Schule, sehr nett und zuvorkommend. Man hatte ein sehr lockeres Verhältnis zu den Lehrern und sie haben einem auch oft Tipps gegeben für die Freizeitgestaltung, was sehr hilfreich war. Hier seht Ihr ein Bild von meiner Klasse am letzten Tag meines Sprachkurses.
Die Schule hat jeden Tag Freizeitaktivitäten angeboten. Am ersten Tag gab es eine kostenlose Stadtführung durch das Centre Historique, damit wir einen Überblick bekommen konnten und nicht hilflos durch die zahlreichen Gassen irren mussten. Der Lehrer, der mit uns die Tour gemacht hat, hat uns auch viele praktische und historische Fakten zu den Gebäuden und Monumenten gegeben. Hier seht ihr den l’Arc de Triomphe von Montpellier.
Mein absoluter Lieblingsort in Montpellier, den ich direkt am ersten Tag ins Herz geschlossen habe, war die Promenade de Peyrou. Von hier aus konnte man auf der einen Seite das Meer am Horizont sehen und auf der anderen Seite die Berge.
Es war auch immer ein schöner Abschluss des Tages, wenn ich vom Park diese wunderschöne Straße nach Hause gelaufen bin.
Die Schule hat auch Tagestrips in nahegelegene Städte angeboten, wie zum Beispiel nach Carcassone, eine sehr gut erhaltene mittelalterliche Stadt.
Oder auch nach Nîmes, dem kleinen Rom in Südfrankreich, wo man sich antike römischen Monumente anschauen konnte
Hier seht ihr einige Impressionen meines Zimmers. Ich habe in einem Wohnheim gewohnt, wo viele andere Studenten und auch andere Sprachschüler gelebt haben. Es gab nichts auszusetzen, ich hatte eine eigene Küche und ein eigenes Bad. In unmittelbarer Umgebung gab es auch zwei Supermärkte. Die Sprachschule war keine zwei Kilometer entfernt, sodass ich einen Schulweg von nur 15-20 Minuten hatte.
Alles in allem war es eine tolle Erfahrung und ich kann jedem, der eine Sprachreise in Frankreich machen möchte, Montpellier und die ILA Adenet Schule ans Herz legen!