2 Wochen in der wohl tollsten Stadt überhaupt! :)
Mein Sprachurlaub in London begann morgens am Frankfurter Flughafen. Von dort flog ich erwartungesvoll nach London Heathrow um dann mit der Piccadily Line in das Zentrum der Stadt bzw. zu meiner Unterkunft zu fahen.
Als ich dort ankam checkte ich ein, bezog mein Zimmer, ordnte meine Sachen und machte ich mich auf den Weg zur Sprachschule in der Gloucester Road um mich anzumelden.Ind er Schule erhielt ich dann einen Fragebogen, den ich auszufüllen hatte. Während des Ausfüllens traf ich direkt auf nette Leute. Zufällig waren genau die zwei Mädchen an dem Tisch, wo ich auch saß, die in meinem Kurs waren. Wir kamen ins Gespräch und verabredeten uns direkt für den restlichen Teil des Nachmittages.
Nach dem "Testgespräch" ging ich raus, um die beiden Mädchen zu suchen. Zusammen gingen wir in den Hyde Park , wo ich dieses, von Sou Fujimoto entwickelte, Kunstwerk entdeckte. Es ist das Serpentine Gallery Pavillon.
Ich war ganz überrascht, dass ein solches Kunststück, welches aus nur 20mm starken Stahlquerschnitten besteht, Menschen, die sich eine Pause gönnen und sich darauf niederlassen, tragen kann. An diesem Tag konnte man, wie eigentlich an jedem Tag zur Nachmittags-Zeit in einem londoner Park, eine breite Menschenmasse antreffen, die sich ein schattiges Plätzchen im Hyde Park oder das Pavillon besuchten.
Morgens machte ich mich dann auf den Weg zur Sprachschule, die sich im Stadtteil Marybone, unterhalb des Regents Park befindet. Das Gebäude ist relativ modern ausgestattet, hatte kleine Klassenräume mit Whiteboard und Wi-Fi.
In den Pausen hatten wir die Möglichkeit den nächsten Starbucks aufzusuchen, um uns einen Kaffee zu kaufen, der uns die nötige Energie für einen anstrengenden Tag in einer geschäftigen Stadt geben sollte. Nach der Pause ging der Unterricht ganz gewöhnlich, in lustiger, aber effektiver Form weiter. Um 13 Uhr endete mein Schultag. Somit hatte ich genügend Zeit, die Stadt zu erkunden.
Eine der Aktivitäten am Nachmittag könnte der Besuch des Tate Modern an der rechten Themseseite sein. Von der Cafétria des Kunstmuseums hat man einen schönen Blick auf die Millenium Bridge und St. Paul´s.
Doch auch in dem Museum bekommt man einiges an moderner Kunst zu bieten. In der kostenfreien Ausstellung findet man sowohl klassisch gezeichnete Bilder, als auch Kunst, die man nicht unbedingt als solche versteht.
Wenn ich dann morens zur Schule gegangen bin, suchte ich mir meistens den Weg durch den Regents Park aus, der unweit von meiner Unterkunft enternt war. Der Park scheint der einzige Park in London zu sein, der nicht zu sehr von Touristen beherrscht ist und wo es eine außergeöhnliche Blumenvielfalt gibt. Außerdem bietet er einen kleinen Boatinglake, eine Caféreria und ein Open Air Theatre an, was einem einen schönen Tag bescheren kann
Auch der Besuch des Covent Garden Markets sollte sich niemand entgehen lassen. Dort findet man diverse Geschäfte, sowie viele Restaurants und Cafés, die frisch zubereitetes Essen anbieten. Im "basement" befindet sich eine Gruppe Köche, die hinter einer riesigen Pfanne stehen und zum Beispiel frische Paella zubereiten, die sie den Gästen anbieten.
Vor der offenen Markthalle versammeln sich oft Menschenmassen, die einem Straßenkünstler, Entertainer oder Tänzer zuschauen. An Unterhaltung fehlt es am Covent Garden Market demnach auf keinen Fall. Vor allem Abends findet man eine tolle Atmosphäre vor, die durch einen romantischen Touch besticht und zum Essen einläd
Westminster Station: der Ausgangspunkt für eine Erkundung von Big Ben, Houses of Parliament, Westminster Abbey, London Eye und sogar Trafalgar Square. Steigt man die Treppen aus der U-Bahn-Station auf, befindet man sich unmittelbar vor Big Ben,der die Aufmerksamkeit tausender Touristen auf sich zieht. Fotolustige posieren vor dem Turm an der Brücke , um möglichste viele Eindrücke von einem solch faszinierenden Bau mit nach Hause zu nehmen.
Und obwohl man denkt, dass "Big" Ben auch "big" ist, täuscht man sich. Denn stellt man sich weiter Richtung Westminster Abbey und betrachet den Turm und das London Eye zusammen, wird einem schnell klar, dass die Größe des Turmes täuscht und der Name ein wenig unangepasst (bezüglich der Turm- nicht der Glockengröße) scheint
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Aus der Kabine des London Eyes bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck von der Stadt. Kommt man erst einmal ganz oben des Riesenrades an, kann man eine Aussicht von 40 km genießen und die pulsierende Stadt an der Themse auf sich wirken lassen- egal ob im Dunkeln oder tagsüber
Abends vor der National Gallery am immer lebendigen Trafalgar Square. Nach einem Besuch in der Kunstausstellung , die sich wirklich lohnt, wird man dazu verführt sich auf den Treppen vor dem Gebäude oder an einem der Brunnen niederzulassen. Die Brunnen am Trafalgar Square leuchteten sogar blau- vielleicht auf Grund des männlichen Nachwuchs von William und Kate.
Im Gegensatz zum Trafalgar Square steht der Teil von London, in dem man sich nach Amsterdam oder Venedig versetzt fühlt: Little Venice. Steigt man an der Station Warwick Avenue Station aus und folgt der Straße, erreicht man den Kanal, in dem einige Hausboote liegen, die von Menschen, die in der umliegenden Nachbarschaft leben, genutzt werden.
Nachdem wir uns in der Schule an unserem letzten Tag mehr oder weniger verabschiedet hatten und uns für die tolle Zeit, die wir gemeinsam hatten, bedankten, verbrachte ich meinen letzten Abend mit einer Freundin. Wir starteten am Themseufer , gingen zu Wagamama essen und gingen zurück zu St. Paul´s, wo wir den nächsten Bus zu unserer Unterkunft nahmen.
Der Bus schien uns passender als der Spaziergang nach Hause, da wir von der Zeit in London im allgemeinen sehr müde waren und wir nur eines im Kopf hatten: Schlaf nachholen. Trotz dem Marathon, den wir fast täglich gemeinsam zurückgelegt haben, verabredeten wir uns für den nächsten Morgen (meinen Abreisetag), um auf den Portobelllo Market nach Notting Hill zu fahren.
Auf dem Markt genossen wir unsere letzten Stunden der wundrvollen Zeit in London.Wir gingen gemeinsam durch die von Menschen beengten Straßen und ließen uns von diversen Kunststücken, Antiquitäten und alten Büchern, sowie von neumodischen Shirts faszinieren. Doch dann rückte der Abschied immer näher.
Traurig darüber, dass die Zeit schon vorbei ist, verabschiedeten wir uns, ließen alles noch einmal Revue passieren und machten uns beide, jedoch getrennt voneinander, auf den Weg zum Flughafen. Zusammenfassend bleibt nur noch zu sagen, dass der Aufenthalt in London sehr schön und der Englisch Kurs sehr empfehlenswert und hilfreich in allen Situation ist.
Informationen zum Sprachurlaub in London finden Sie auf der GLS Website.