Der beste Ort um Spanisch, Surfen und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Spanier kennenzulernen! Surfern Zuschauen reicht außerdem auch voll und ganz :)
Ich bin Carolin und habe in der Pause zwischen Studium und Beginn des ersten Jobs zwei Wochen Sprachurlaub in San Sebastian verbracht. Ich kann nur sagen: Es hat sich gelohnt!
Hier seht ihr zunächst den größten Teil der Stadt mit den wunderschönen Stränden. La Concha, der lange Stand im Westen, ist einer der berühmtesten Stadtstrände Europas und am Playa de la Zuriolla, nördlich von Gros, tümmeln sich Surfer und deren Zuschauer! Da war es natürlich super, dass Maria, meine Mitbewohnerin für den Zeitraum, in Gros und nur 5 Minuten vom Strand entfernt lebt.
In meiner Wohngemeinschaft war alles da, was ich brauchte. Maria kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Bilbao und ist nachdem sie einige Jahre in den Niederlanden gelebt hat, nach San Sebastian gezogen. Das WG-Leben war super. Wenn mein Spanisch nicht ausgereicht hat, konnten wir auch mal auf Englisch reden. Aber trotzdem hat Maria mich immer wieder ermutigt, es mit Spanisch zu versuchen!
Mein Zimmer war sehr schön eingerichtet: Bett, Sofa, Schreibtisch, Kleiderschrank. Außerdem hatte ich noch einen kleinen Balkon als besonders Extra :)
Auch die Sprachschule war zu Fuß super erreichbar. Ich habe jeden Morgen ca. 10 Minuten gebraucht, wenn ich langsam geschlendert bin oder mir noch einen Kaffee zum Mitnehmen geholt habe. Die Lage der Schule ist auch toll, da sie direkt neben dem Zentrum für zeitgenössische Kunst, Tabakalera, liegt. In dem Cafe unten gibt es auch sehr guten Kaffee und kleine Snacks für die Frühstückspause!
Die Sprachschule bietet neben den Sprach- (vormittags, nachmittags, in Gruppen und einzeln) und Surfkursen auch zahlreiche Freizeitaktivitäten an. Manche sind umsonst, und wenn sie etwas kosten, war der Preis aus meiner Sicht mehr als angemessen: Busfahrkarten, Getränke oder Pintxos waren dann inklusive.
Hier seht ihr die Wand mit den angebotenen Aktivitäten in der Sprachschule. Bei der Ankunft bekkommt man sogar eine Monatsübersicht, so dass man langfristig überlegen kann, an welchen Trips man teilnehmen möchte.
Wie schon erwähnt, enden viele Trips mit einigen Pintxos oder Getränken. Das sollte man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Die kleinen Happen sind superlecker und stellen häufig auch eine interessante Zusammensetzung dar.
Neben den verschiedenen Pintxos empfehle ich auch den aus dem Baskenland stammenden Weißwein: Txakoli. Dieser wird auf diese besondere Art und Weise eingeschenkt!
Das gleiche gilt für den Cider, der in der Gegend von San Sebastian hergestellt wird und oft zu 100 % aus Frucht besteht. Dadurch ist er weniger süß als der aus Irland bekannte.
Zu einer Cideria bin ich auch mit der Sprachschule gefahren und habe da neben sehr leckerem Cider eine der besten Chorizos gegessen.
Aber neben den kulinarischen Genuss-Ausflügen bietet die Sprachschule auch Trips in die großen Städte in der Nähe (Bilbao, Biarritz) an. Ich habe bei zwei kleinen Wandertouren in die Umgebung und zu naheliegenden Dörfern teilgenommen. Die Aussicht war fantastisch!
Insgesamt waren es tolle 2 Wochen, die wie im Fluge vergangen sind. Danach habe ich mich eine Woche auf den Jakobsweg begeben. Ich bin von Irun nach Bilbao gewandert. Hier war es super, dass ich etwas Spanisch sprechen konnte.Vor 4 Jahren habe ich bereits in der Universität einen Sprachkurs belegt, aber erst in San Sebastian bin ich wirklich zum Reden gekommen! Bei meiner Wanderung haben mir meine Spanischkenntnisse das Leben oft vereinfacht :)