Hawaii Sprachaufenthalt - Time of my Life

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Drei Monate Hawaii!
Hawaii ist der Beweis dafür, dass es das Paradies wirklich auf Erden gibt. Unglaubliche Landschaften, relaxte Menschen, ein unbeschreibliches Lebensgefühl, einfach das Leben genießen und bedingungslos glücklich sein!

Ich wollte schon immer gerne eine Zeit im Ausland verbringen und meine Englischkenntnisse verbessern. Hawaii war für mich nie ein relevantes Ziel, da es sehr weit weg ist und oftmals als nicht real erscheint. Als ich von einer Freundin erfahren habe, dass sie nach Hawaii geht, habe ich mich jedoch entschieden meinen Sprachaufenthalt dort zu verbringen. Eine Entscheidung, die absolut richtig war. Viele sagen, dass der Auslandsaufenthalt die schönste Zeit ihres Lebens war, ich denke, wenn man auf Hawaii gewesen ist, trifft es auf jedenfall zu. Der Ort gibt einem unendlich viel, unbeschreiblich. Ich habe gesehen, wie glücklich die Menschen dort sind und wie traurig sie waren, als sie gehen mussten. Paradies nannten wir Hawaii, zuvor klang der Begriff für mich völlig übertrieben, aber jetzt weiß ich, dass es wirklich ein Paradies gibt. Ich bin viel gereist in meinem Leben, aber die Schönheit und Vielfältigkeit der Landschaft kann für mich kein Ort toppen. Das Lebensgefühl, die Menschen, die Freiheit und so viele Momente, die man im Leben nicht mehr vergessen wird. Oftmals waren es gar nicht die großen Sachen, wie Fallschirm springen o. ä. die beeindruckend waren, auch viele kleine Dinge, wie Surfen im Sonnenuntergang oder das Entlanglaufen an den Traumstränden Strand, waren unvergessenlich. Der Ort macht einfach glücklich und das strahlen die Leute auch aus. 

Das Foto zeigt den Lanikai Strand. Der Strand zählt zu einem der Top Ten Strände weltweit.

Das ist ein Strand in Northshore, wo die Serie LOST gedreht wurde.

Unternehmung wie an den Strand zu fahren konnten auf eigene Faust unternommen werden oder gemeinsam mit der Schule. Die Schule bietet eine Vielzahl an Freizeitangeboten, an denen die Schüler zu vergünstigten Preisen teilnehmen können. Die Angebote können täglich wahrgenommen werden. Neben kleinen Aktivitäten wie Angeln, Hula-Tanzen oder Yoga, lassen sich auch unvergessliche spektakuläre Ereignisse wie Fallschirmspringen, Delfinsschwimmen oder mit Haien in geschützt durch einen Käfig tauchen, buchen. Auch andere Ausflüge zu den Nachbarinseln sind möglich.

Ich habe Delfinschwimmen und Fallschirmspringen gemacht. Zwei Erlebnisse, die ich niemals in meinem Leben vergessen werde und sich absolut lohnen. 

Neben den Aktivitäten ging es natürlich auch darum, etwas an der Schule zu lernen. Nach einem Einstufungstest am ersten Tag, werden die Schüler in verschiedene Level von 1-7 eingestuft. Die Schüler ab Level fünf hatten Vormittags Unterricht und die in den niedrigeren Leveln Nachmittags. Zuerst hatte ich etwas Angst, dass ich in den Nachmittagsunterricht rutsche. Der Test war allerdings nicht so schwer und die meisten Schüler konnten in den Vormittagsunterricht. Mit dem normalem Schulenglisch sollte das kein Problem sein. 

Das Foto zeigt das hochmoderne und zentral gelegene Schulgebäude. Es verfügt über viele Klassenräume, in den Klassen sind im Schnitt max. 15 Schüler, einer Küche, wo sich Essen zubereiten lässt und einem Computerbereich, in dem man auch kostenfrei Drucken konnte. Aus manchen Klassenräumen konnte man sogar das Meer sehen. Die Schule liegt ca. 7 Minuten mit dem Fahrrad vom Strand entfernt und direkt am Ala Moana Shopping Center, in dem man so fast alles bekommt, was man braucht;)

In der Schule habe ich mich ab dem ersten Tag wohl gefühlt. Es hat sich nicht angefühlt, als müsste man in die Schule gehen, da wir unendlich viel Spaß an der spielerischen Lehrmethode der Lehrer hatten. Wir haben sehr viel gelacht und uns untereinander richtig gut verstanden. Die Schüler kamen hauptsächlich aus der Schweiz, dieses ist jedoch laut Auskunft der Lehrer nicht immer so. Zudem gab es noch viele Japaner und Brasilianer an der Schule. Der kulturelle Mix war sehr spannend und gibt viele Einblicke in das Leben von Menschen aus anderen Ländern. Jetzt habe ich viele Freunde in verschiedenen Orten der Welt:)

Ich habe in der Kaimuki Residence gewohnt. Die Residence ist ca. zehn Minuten mit dem Fahrrad von der Schule entfernt. Die meisten Schüler haben sich ein Fahrrad für ca. 100 Dollar im Walmart gekauft, so mussten wir nicht auf den Bus warten und waren unabhängiger. Morgens sind alle, die in Kaimuki gewohnt haben gemeinsam zur Schule gefahren. Der Zusammenhalt war sehr groß, es hat sich wie eine Familie angefühlt. Die Residenz ist eher bescheiden, jedoch  hat man hier alles was man benötigt. Gekocht und gegessen wurde gemeinsam draußen im Innenhof. Jeden Donnerstag fand ein großes BBQ statt an denen ca. 50 Leute aus der Sprachschule teilgenommen haben.

Ich kann Hawaii zu 100 Prozent empfehlen!!! Es war die Beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Auch mit GLS hat alles super gut geklappt, wofür ich mich auch noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Um diese wundervolle Zeit nicht zu vergessen, habe ich am Ende mit meiner auf Hawaii kennengelernten neuen Freundin ein Tattoo mit dem Schriftzug Paradise stechen lassen. Jetzt kann ich immer auf mein Tattoo schauen und an die wundervolle Zeit zurück denken.